Mittwoch, 9. Juli 2008

Tausendsassas

 

 

Montag, 7. Juli 2008

Turbine Giswil: Gunilla Hagmann und Christian Bussmann

Gunilla Hagmann und Christian Bussmann

Gunilla Hagmann und Christian Bussmann
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Bevor ich mit Bilder und Videos die Berichterstattung von der Vernissage in der Turbine Giswil (4.7.08) beginne, möchte ich zwei Fotos zeigen, die etwas abseits entstanden sind, weil die Arbeit erst bei Dunkelheit richtig entfaltet.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Besucher nicht in diesen Genuss gekommen sind und so will ich ihn auch nicht weiter vorenthalten.

Gunilla Hagmann und Christian Bussmann haben ihre Arbeit mit dem Titel "Showbecken" versehen.

Andri Stadler hat uns die Aufnahmen freundlicherweise überlassen.

 

Tom Huber und Raphael Egli - Zwei Wege

Tom Huber in Giswil

Tom Huber

Tom Huber

Tom Huber

Tom Huber

Tom Huber

Tom Huber
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Sicher entsteht jetzt die Frage, was Raphael Egli und Tom Huber gemeinsam haben. Auf den ersten Blick nicht viel, ausser, dass beide der Künstler-Zunft angehören.

Heute erreichen mich Bilder unterschiedlichster Art. So schickt mir Charles Moser Spontanschüsse, die er von Tom in Giswil beim Errichten seiner Abschlussarbeit gemacht hat. Tom hat sich wortwörtlich auf eine Gratwanderung begeben.

Ganz anders Raphael Egli (hier). Er startet heute seine Reise als Alpinist und wird unseren Mutterblog in den nächsten Wochen bebildern.

Zwei Wanderer sind unterwegs.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Leben Live

Leben Live
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No Comment

 

und meistens kommt es anders, als man denkt - 12:57 Uhr (video)

regen
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Nach Tagesplan hätte ich eigentlich auf die Spur des "Gärtli" mich begeben wollen. Doch nach der polizeilichen Kontrolle (hier) ist es zum nächsten Ereignis gekommen - Regen.
Also wurde der Termin kurzerhand auf Freitag, 4.7.08 - 12:00 Uhr verschoben, ganz verschwiegen, damit wirklich nichts mehr dazwischen kommt.

 

Die Polizei - Dein Kunstbeschützer

Die Polizei - Dein Kunstbeschuetzer (Klick aufs Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht)

Eine kleine Chronik:

12:25 Uhr - Ein Polizeiwagen fährt vor.
12:27 Uhr - Zwei Polizisten (w/m) machen sich auf den Weg, die Umgebung zu kontrollieren.
12:37 Uhr - Ich entdecke einen Polizisten im "Gärtli" (s.a. hier), der durch Töne angelockt, das Gebiet genauestens untersucht (s. Foto). Seine Kollegin wartet vor dem weissen Zaun.
12:38 Uhr - Der Polizist zeigt der Kollegin sein Fundstück, ein Radio.
12:39 Uhr - Ich verlasse meine Stellung und schalte mich ein. Ich bitte die Polizisten höflich, das Gefundene wieder da hin zu platzieren, wo es hingehört. Das Ganze stehe im Zusammenhang mit einer Aktion und deute mit der Hand Richtung Sentimatt 1.
Seine Kollegin schaut sich kurz um und die zwei beschließen, alles so zu lassen, wie sie es vorgefunden haben. Selbst ein kleines "Kesseli" wird zurück gestellt.
12:40 Uhr - Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit (denke dabei aber an die Überwachung) und bekomme zum Schluss noch einen freundlichen Tipp bezüglich dem Radio, der wohl besser bewacht werden sollte, sonst wird/würde er schnell verschwinden.

 

Mittwoch, 2. Juli 2008

Am Donnerstag, 3. Juli 2008 ist alles anders, im Gärtli

Zu Verkaufen
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Vor wenigen Wochen wurde ich durch einen Hinweis auf ein Schild aufmerksam gemacht, auf dem geschrieben stand, dass Bauland zum Verkauf stehe. Für weitere Infos gab es eine Internet- und eine E-Mail-Adresse.

Kurz danach war das Schild mit einem Banner überzogen: "Verkauft".

Bei einer Spontanaktion fragte ich 4 Passanten, ob sie mehr zu den "Vorgängen" wüssten. 2 Leute verneinten, 1 Person "wunderte" sich schon seit längerer Zeit, was hier im Gange sei. Die vierte Person, ein älterer Mann, meinte:

Hier wird wohl wieder mit Steuergelder etwas gemacht und per "Exgüsi" wird man dann noch schnell aus der Zeitung alles erfahren. Aber dann ist es schon zu spät. Den Politikern kann ich einfach nicht mehr trauen.
Auf die Frage hin, warum er dies mit Politikern in Verbindung bringt, meinte er nur noch "Chum, die schuflet sich doch eifach immer alles zu". Dann war er weg, unter der Brücke hindurch, Richtung Stadt.

Wieder etwas später war die Tafel weg und ein Stück Land (das Bauland?) war mit einem weissen Zaun eingegrenzt (s.Bild).

Des Rätsels Lösung soll nun am Donnerstag, 3. Juli 2008 um ca. 12:30 Uhr hinter dem Gebäude Sentimatt 1 sichtbar werden. Schau'mer'mal.

Freitag, 27. Juni 2008

SILENT AUCTION MIT ORIENT LOUNGE - DIE NACHT DER 1001 ZEICHNUNGEN

silent auction

Bis zum 8. Juli 2008 sammeln wir Zeichnungen zum Thema „Orient“. Die Anregungen dazu können in Goethes „West-östlichem Diwan“, in abendländischen Märchen oder im aktuellen 60-jährigen Jubiläum der Menschenrechte wurzeln. Vielleicht suchen sie auch das Ganze zu fassen, den Orient mittels eines Schemas greifbar zu machen, ähnlich wie die französischen Poststrukturalisten Gilles Deleuze und Félix Guattari dies anstrebten:

«Im Okzident eine Landwirtschaft mit ausgewählten Abstammungslinien und vielen variablen Einzelorganismen; im Orient eine Gartenbaukultur mit einer geringen Zahl von Einzelorganismen, die auf einer umfangreichen Skala von „Klonen“ beruht. Gibt es nicht im Orient, ganz besonders in Ozeanien, so etwas wie ein rhizomatisches Modell, das sich in jeder Hinsicht vom abendländischen Modell unterscheidet?»

Die Zeichnung als eine Ausformung der Beziehung zwischen Linie und Raum beschreibt ein Feld der Macht und der komplexen Abhängigkeiten. Die Zeichnung ist Medium zur Beobachtung und Transformation von etwas, das wir um uns oder in uns sehen, oder sichtbar machen wollen; sie rückt im Hinblick auf eine zunehmend interkulturelle Lebenswelt in der Kommunikation, wie auch in der zeitgenössischen Kunst neu ins Zentrum. Gefolgt von der Frage, was denn eine Zeichnung überhaupt sein kann oder leisten soll. Wir testen dies leise anhand der Thematik Orient, orientieren & Orientierung.

DIE NACHT DER 1001 ZEICHNUNGEN
ist eine Veranstaltung zum Jahresthema Des/Orientierung in der Kunsthalle Luzern.

Orient (zu lat. oriens = „Osten“), später auch Morgenland genannt, ist dem Okzident (Abendland), der europäischen Weltgegend entgegengelegen. Der Begriff geht zurück auf eine der vier von den Römern definierten Weltgegenden (lat. plagae mundi) und wurde als plaga orientalis bezeichnet. Im Griechischen nennt man den Orient heute Anatole und im Italienischen Levante. Im Lauf der Geschichte hat das Bedeutungsspektrum dieses Begriffs eine Wandlung erfahren. Während früher die gesamte asiatische Welt, d. h. die arabischen Länder, Iran, Indien und die heutige Volksrepublik China als Orient galt, später dann nur die Länder Vorderasiens mit Ägypten und die meisten islamischen Kulturen dazu zählte, tendiert man heute im Sprachgebrauch dazu, den Begriff auf den Nahen Osten und die arabisch-islamische Welt – einschließlich der Türkei, Iran, Pakistan und Nordafrika, aber ohne die islamischen Staaten Südostasiens – zu beschränken.
orientieren "jemanden von etwas unterrichten", meist reflexiv im Sinne von "sich zurechtfinden; sich umsehen, sich erkundigen, sich unterrichten; sich nach jemandem, nach etwas ausrichten, sich auf jemanden, auf etwas einstellen": Das Verb wurde im 18. Jh. aus gleichbed. frz. [s']orienter, einer Bildung zu frz. orient "Sonnenaufgang, Osten; Orient" (< lat. oriens, Orient), entlehnt. Auszugehen ist dabei von einer ursprünglich geographischen Bed. "die Himmelsrichtung nach dem Aufgang der Sonne bestimmen".
Orientierung, als die "Kenntnis von Weg und Gelände; geistige Einstellung, Ausrichtung" ist seit dem 19. Jh. belegt.
(Duden)

Einreichung:
A-4-Zeichnungen bis am 8.7. (Poststempel) einreichen an:

Kunstpanorama, Kunsthalle Luzern, Stichwort „Orient“, Bürgenstrasse 34-36, 6005 Luzern.

Bitte auf der Rückseite mit Namen, Adresse und Anfangspreis versehen. Mindestpreis beträgt 60 Franken. 30% des Verkaufspreises gehen an die/den Künstler/in. Die Zeichnungen müssen am Folgetag persönlich abgeholt werden, falls sie nicht verkauft wurden. Ansonsten gehen sie automatisch in den Fundus bzw. nach 6 Monaten den Besitz der Kunsthalle über. Wir übernehmen keine Verantwortung für Werke, die zu spät bei uns eintreffen, um am 11. gezeigt zu werden.
Silent Auction for Dummies:
Die Zeichnungen sind am Abend alle aufgehängt. Neben jeder Zeichnung befindet sich ein Blatt, auf dem geboten werden kann. Das Bieten passiert anonym anhand der Nummer, die man am Eingang erhält. Die Auktion wird um 23 Uhr geschlossen und die neuen Besitzer verkündet bzw. die Werke gegen Bargeld verkauft. Spontaneinreichungen am Abend selber und andere „Orient“-Gegenstände können danach „laut“ versteigert werden.

11. Juli 2008, ab 20 Uhr bis Open End. 
Eintritt frei.
Orient Lounge mit fernöstlicher Live Musik, Getränken, Naschwerk, und mehr.

 

Dieser Hinweis erscheint ebenfalls im Blog des kulturtv.ch und im Blog des kunstpanorama, die Kunsthalle Luzern.

 

a&a: Ma Bohème (Fortsetzung II)

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 26.6.08/17:46 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 26.6.08/17:59 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 26.6.08/18:01 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 26.6.08/18:20 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 26.6.08/21:46 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 27.6.08/7:19 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 27.6.08/7:57 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 27.6.08/8:09 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 27.6.08/8:59 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 27.6.08/9:17 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 27.6.08/9:23 Uhr

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Donnerstag, 26. Juni 2008

a&a: Ma Bohème (Fortsetzung I)

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 14:57 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 14:58 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 14:59 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 15:00 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 16:48 Uhr

a&a: Ma Bohème
Luzern, Sentimatt 1/Innenhof - 16:49 Uhr

(Klick auf die Bilder zeigen eine vergrösserte Ansicht) 

 

a&a: Ma Bohème

Annina Burkhalter und Amayi Wittmer
Annina Burkhalter und Amayi Wittmer


a&a: Ma Bohème

a&a: Ma Bohème

a&a: Ma Bohème

a&a: Ma Bohème

a&a: Ma Bohème
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Dienstag, 24. Juni 2008

Der Vogel ist gelandet


Der Vogel ist gelandet
Ursprünglich hochgeladen von Der HGK-Blogger

 

 

Im kunstpanorama, die Kunsthalle Luzern


Montag, 23. Juni 2008

Vorschau auf WERKSCHAU | 08

In den nächsten Wochen wird einiges zu sehen sein, an unserer Schule. Zur Zeit sammle ich alle verfügbaren Daten. Die Liste wird bei Bedarf ergänzt:

Werkschau|08 Hochschule Luzern – Design & Kunst
Sentimatt 1, Luzern
Bachelor-Abschlussarbeiten der Studienrichtungen Graphic Design, Illustration, Video, Animation, Textildesign

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 9. Juli bis Sonntag, 13. Juli 2008, jeweils 11.00-20.00 Uhr
Freitag, 11. Juli 2008, bis 22.00 Uhr


BA Institut Kunst
Turbine Giswil/OW
Vernissage Institut Kunst: Freitag, 4. Juli 2008, 19 Uhr
ab 21.00 Uhr: Tanzen mit MT Dancefloor (Saalschutz)

Öffnungszeiten:
Samstag/Sonntag, 5./6. Juli 2008
Freitag/Samstag/Sonntag, 11./12./13. Juli 2008
jeweils 11.00-20.00 Uhr


Abschlussarbeiten der Fachklasse Grafik/BMS
Rössligasse 12, Luzern

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 9. Juli bis Sonntag, 13. Juli 2008, jeweils 11.00-20.00 Uhr
Freitag, 11. Juli 2008, bis 22.00 Uhr

Buchvernissage "Ei und Huhn":
Donnerstag, 10. Juli 2008, 18.00 Uhr, im Erfrischungsraum


* Der Flyer zu allen Veranstaltungen mit zusätzlichen Angeboten wie Konzerte usw. befindet sich hier (pdf-Format).

Dienstag, 17. Juni 2008

Luzerne im kunstpanorama, Kunsthalle Luzern mit ...

Die Luzerne


Jonas Etter
Mariann Oppliger
Judith Steiner
Milica Slacanin
Timo Müller


25. JUNI 2008 - 06. JULI 2008
Opening: DIENSTAG, 24. JUNI 2008, 19.00 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN:
MI - FR: 14.00 - 19.00 UHR / SA + SO: 14.00 - 17.00 UHR

HERZLICHE EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG EHEMALIGER STUDENT/INNEN, STUDIENGANG KUNST & VERMITTLUNG, HOCHSCHULE LUZERN - DESIGN & KUNST

 

Die Werkschau 08 in der Turbine Giswil kündigt sich an

 

 

 

Freitag, 16. Mai 2008

Die ReisReise: Der Kongress tanzt in Kyoto (Review-Bericht)

Tanznacht Kyoto
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Erinnerung an die letzte Cumulus-Kongress-Nacht in Kyoto (cumulusassociation): Entspannung beim letzten Buffet nach dem gescheiten Reden tagelang. Wir hatten unsere Aufmerksamkeit Ausstellungen, Workshops und Diskussionen zugewandt - auf Englisch, Französisch, Spanisch und - natürlich - auf Japanisch - hahaha - zumindest was die Höflichkeitsformel mit dem Verneigen (Diener) anbetrifft. Haben dicke Bücher und Kataloge gesammelt und ausführlich auch über das Designer Kyoto-Protokoll debattiert, ein Nachstellen des Klima-Protokolls.
Beim Cumulus-Kyoto-Protokoll soll es vor allem um nachhaltiges Gestalten gehen, Formen für die Ewigkeit... (?) - etwas pathetisch. Ich denke, die Designer-Zunft würde, sollte diesem Protokoll auch wirklich nachgelebt werden, in Bälde arbeitslos sein.
Entspannung jedenfalls am letzten Abend - Studis des Honda-Workshops und HelferInnen mischten sich zum Tanz und Gruppenbild.
Unschwer erkennt man auch zwei Vertreter von der Hochschule Luzern - Design & Kunst...

(Verfasser dieses Blog-Beitrags: Nikolaus Wyss)

 

Die ReisReise: Wünschen unter den Kirschblüten in Kyoto (Review-Bericht)

Kyoto Cherry blossoms mit Charles (1)
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"Die Künstlerin Ingeborg Lüscher begann im Jahre 1976 eine Serie von Zauberfotos, in der sie inzwischen über 500 Leute fotografiert hat: Gäste des Hauses, Künstlerkollegen, Nachbarn oder Verwandte, die alle gebeten wurden zu zaubern, was auch immer ihnen in diesem Augenblick dazu einfällt. In einer Sitzung, deren Ort von dem zu Fotografierenden bestimmt wird, werden jeweils 18 Aufnahmen gemacht, von denen 9 Bilder für eine Bildsequenz ausgewählt und mit identischen Passepartouts und Rahmen versehen werden. Die entstehenden Bilder können von überraschendem Erkenntniswert für die Beteiligten sein" (Wikipedia).

Ich veröffentlichte in der Zeitschrift "Der Alltag - Sensationen des Gewöhnlichen" im Jahre 1980 eine Serie dieser Bildfolgen. Unvergesslich bleibt mir dabei die Serie mit Christo im Gedächtnis haften (oder war es doch Bruce Nauman?, denn Jeanne-Claude war erstaunlicherweise nicht mit von der Partie): item, der Künstler stellte sich aufs Dach seines Hauses in New York - und es begann zu schneien. Glück huschte über sein Gesicht...

Diese Sequenz schoss mir durch den Kopf, als Charles Moser und ich in Kyoto dem japanischen Kirschblüten-Fest frönten. Die Reiseleiterin instruierte uns am Tag zuvor: wenn du eine Kirschblüte im freien Fall ergreifen kannst und dir dazu noch etwas wünschst, dann wird der Wunsch auch in Erfüllung gehen. So stellten wir uns, wie Millionen Japaner auch, tags darauf unter die Kirschbäume und harrten der Blüten...

(Verfasser dieses Blog-Beitrags: Nikolaus Wyss /03.04.2008)

 

Donnerstag, 15. Mai 2008

Die ReisReise: Bei möglichen Partnern in Shanghai (Review-Bericht)

Siva Sh (Gruppe 2)
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Das Shanghai Institute of Visual Art (SIVA) befindet sich auf einem riesigen Campus-Areal eine Autostunde ausserhalb von Gross-Schanghai, wo sich alle grossen Universitäten Chinas mit ein paar ihrer Fakultäten in protzigen Gebäuden angesiedelt haben. SIVA, gegründet 2005, gehört zum Dunstkreis der Fudan-Universität und ist Pilgerort vieler westlicher DesignerInnen, die sich erklären lassen wollen, was in China unter Design-Ausbildung verstanden wird. Die Institution entstand im Rahmen des letzten 5-Jahres-Planes von China, der besagte, dass dem Design für den Aufbau des Riesenreiches eine hervorragende Rolle zukommt. Jetzt zahlen sich die Anstrengungen langsam aus. In Beijing und Schanghai, aber auch andernorts sind unglaublich imposante und ausserordentliche Gebäude und Einrichtungen, Leitsysteme, Brands, Websites, Maskottchen, Weltraum-Raketen, Sportschuhe und Automobile entstanden, aber auch viele Plagiate, die manchmal in den Fängen von Zollbehörden hängen bleiben oder dann direkt nach Afrika oder Lateinamerika verschifft werden... - und das, was wir unter innovativem Design verstehen, muss man noch mit der Lupe suchen....
SIVA hat vorerst noch den Grove einer aseptischen Klinik, die Wände sind weiss, aber die gestalterischen Ambitionen lauern überall. Wir weihen den Dean und Künstler Prof. Wang Tiande (dritter von rechts) in unseren Plan ein, ein multikulturelles Austausch-Projekt zu lancieren ("Creativity under Given Conditions"). Die Begegnung verlief in einer Atmosphäre grossen gegenseitigen Interessenskundgebungen.

Auf dem Bild von links: Song Yunlong (Übersetzer), Charles Moser, Wang Tiande, Assistentin Suzie (führte uns durch den nicht enden wollenden Campus) und Nikolaus Wyss.

(Verfasser dieses Blog-Beitrags: Nikolaus Wyss /27.3.2008)

 

News aus den USA - von Walo Deuber und Tobias Wyss

Walo Deuber und Tobias Wyss
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2 Dozenten der HSLU, Studienbereich Video, waren und sind auf grösserer Mission in den USA.

Auf der Foto sieht man sie zusammen in einer Wohnung in Long Beach, Kalifornien, wo sie sich Mitte April getroffen haben: Walo Deuber und Tobias Wyss. Walo Deuber befand sich gerade auf einer Workshop-Tournee und machte an der California State University Long Beach (CSULB) Halt.

Dort hatte er 2001, 2003, 2005 und 2007 je ein Semester unterrichtet, vorab German Literature und European Cinema. Diesen Lehrauftrag als visiting professor hat er Tobias Wyss weiter gegeben, der so den Austausch mit Long Beach weiter pflegt, unmittelbar nach seiner Pensionierung als Studienbereichsleiter Video an der Hochschule Luzern. Dank diesem Kontakt wird im Juni 2008 Michael Berlin, Dozent an der CSULB und bekannter Drehbuchautor, zum zweiten Mal nach 2006 in Luzern unterrichten.

Zu den Veranstaltungen der beiden Dozenten in den USA.

Zuerst die Tournee von Walo Deuber:

1. Salt Lake City, University of Utah, German program im Foreign Language Department (Prof. Dr. Karin Baumgartner) mit

a) zweitätigem Workshop für rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren US-Universitäten zum Thema: Media crossover in Classrooms: Film and Literature. Als Arbeitsgrundlage habe ich zwei Werke von Friedrich Dürrenmatt mit je zwei Adaptationen im Film vorgestellt:

"Der Besuch der alten Dame" - "The Visit" (1964) von Bernhard Wicki mit Ingrid Bergman und Anthony Quinn, USA  / "Hyènes" (1992) von Diopr Mambéty, Senegal.

"Das Versprechen" - "The Pledge" (2000) von Sean Penn mit Jack Nicholson /  "Es geschah am hellichten Tag" (1958) von Ladislao Vaida mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe.

b) öffentliche Vorführung meines Filmes "Fading Traces" ("Spuren verschwinden", 1998) unter Teilnahme des Schweizer Generalkonsuls in San Francisco und mit einem von ihm gesponserten Empfang. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Fr/Sa 4./5. April.

2. Berkeley, University of California Berkeley, German Department (Prof. Niklaus Largier, Melissa Etzler, Ph.D.-Kandidatin) mit

a) Seminar zum Thema "Die Handkamera des Robert Walser" (Vortrag) mit Vorführung meines Sehbuches "Er, der Hut, sitzt auf ihm, dem Kopf. Robert Walser-Geschichten" (2006). 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

b) öffentliche Vorführung meines Spielfilms "Ricordare Anna" unter Teilnahme des Vize-Generalkonsuls in San Francisco. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Do/Fr 10./11. April.

3. Long Beach, California State University Long Beach, German program Department of Romance, German, Russian Languages and Literatures (Tobias Wyss, Prof. Jeffrey High) mit

zusammen mit Dr. Tobias Wyss gemeinsame Präsentation des Spielfilms "Der schwarze Tanner" von Xavier Koller (mit Walo Deuber als Drehbuch-Coautor und Tobias Wyss als 1. Regieassistent, 1985) in Dr. Wyss Seminar zu Faschismus und Film. 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Di 15. April.

4. Claremont, Pomona College, Russian program, Modern Language department, Oldenborg Center (Prof. Larissa Rudova) mit

Präsentation meines Films "Fading Traces" ("Spuren verschwinden"), 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Do 17. April.

5. Fayetteville, University of Arkansas, German program, Department of Modern Languages, (Prof. Jennifer Hoyer) mit

a) Seminar zum Thema "Die Handkamera des Robert Walser" (Vortrag) mit Vorführung meines Sehbuches "Er, der Hut, sitzt auf ihm, dem Kopf. Robert Walser-Geschichten" (2006). 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

b) Gastreferat bei Jahresessen und Auszeichnungsvergabe der Ehrengesellschaft für Deutschstudien. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

c) öffentliche Vorführung meines Filmes "Fading Traces" ("Spuren verschwinden", 1998) mit einem vom Multicultural Center gesponserten Empfang. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mo/Di 21./22. April.

 

Zu Tobias Wyss,

der vom 30. Januar – 30. Mai 2008

als visiting professor an der CSULB unterrichtet:

  1. Vorlesung „European Cinema and Communism, Fascism and Resistance“,

mit Schwerpunkt Schweizer Filme zwischen 1937 – 2003, die sich mit dieser Problematik beschäftigten. 42 Studierende. Unterricht in englischer Sprache, jeweils Dienstag, 17.00-21.00.

  1. Vorlesung „German Literature and Television“ mit Schwerpunkt „Berlin Alexanderplatz“,

Roman von Alfred Döblin und Fernseh-Serie von Rainer Werner Fassbinder. Ein Vergleich.

12 Studierende. Unterricht in deutscher Sprache, jeweils Mitttwoch, 17.00-20.00.

  1. „Artist in Residence“ im Film Department. Besuche verschiedener Vorlesungen, Austausch

mit Studierenden und Dozierenden, Vorführung eigener Filme und einiger Diplomfilme der vergangenen drei Jahre. aus Luzern

  1. Vorführung des Spielfilmes „Dünki-Schott“ an verschiedenen Universitäten:

    • 18. April an der CALTECH in Pasadena mit 80 Zuschauern

    • 1. Mai in Claremont, Pomona College, mit 25 Zuschauern

    • 15. Mai an der CSULB in Anwesenheit der Generalkonsulin Brigitta Schoch Dettweiler

  1. Vorführung eines weiteren Filmes an der CALTECH in Pasadena am 23. Mai

  1. Engagement an der Summerschool in Taos, New Mexico, organisiert von der University of New Mexico in Albuquerque, 2 Vorlesungen über Schweizer Kulturgeschichte und Schweizer Film vom 25. Juni – 8. Juli 2008.

 

Dienstag, 6. Mai 2008

Tagung: urbane und ländliche Strukturen

Visarte Schweiz - Kunst in der Provinz
(Klick aufs Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht) 

Kunst in der Provinz

Die Visarte Schweiz lädt ein zu einer Kurztagung "Urbane und ländliche Strukturen"

Samstag, 24. Mai 2008 - 12:00 - 18:00 Uhr
Hochschule Luzern - Design & Kunst

Das Programm:
12:00 Uhr Führung durch die Ausstellung "Top of Experience oder die Kunst der Erlebniswelt" im Kunstpanorama, Kunsthalle Luzern.
Anschliessend Spaziergang zur HSLU D&K

14:00 Uhr Begrüssung

14:15 Uhr Referate:
Giovanni Carmine (Kurator Kunsthalle St. Gallen), Peter Spiellmann (SHLU D&K Forschungsprojekt Kunst und Tourismus), Rein Wolfs (Künstlerischer Leier Kunsthalle Fridericianum Kassel)

Pause

16:15 Uhr Diskussion mit Referentinnen, Referenten und den Gästen: Marianne Burki (Pro Helvetia), Peter Trachsel, DieHasena (Künstler), Moderation: Heinrich Gartentor

ab 18:00 Uhr Apéro

 

Allgemeine Infos:

Tagungskosten: CHF 30.00 (CHF 20.00 für Visarte-Mitglieder), Studierende gratis.
Führung: "Top of Experience oder die Kunst der Erlebniswelt" im Kunstpanorama, Kunsthalle Luzern, Bürgenstrasse 34 - 36, 6005 Luzern
Tagungsort: Hochschule Luzern - Design & Kunst, Sentimattstrasse 1, 6003 Luzern

Informationen und Anmeldung zur Tagung:
Visarte Schweiz, Geschäftsstelle, Räffelstrasse 32, 8045 Zürich
++41 44 462 10 30, office (ät) visarte (Punkt) ch
Link --> visarte

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern - Design & Kunst und dem Kunstpanorama, Kunsthalle Luzern.